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Die Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse

Wenn die Weihnachtsgans zu Schmerzen führt

Plätzchen, Schokonikoläuse und schweres Essen wie Gans oder Braten gehören zur Weihnachtszeit dazu. Doch nach dem Genuss folgt oft ein stechender Schmerz in der Bauchgegend. Was manche häufig als Magenschmerzen wahrnehmen, kann im Ernstfall aber auch die Bauchspeicheldrüse sein, die fettiges Essen und Alkohol nur in Maßen verarbeiten kann.

 

Kleines Multitalent mit Grenzen

Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist trotz ihrer kleinen Größe für den menschlichen Körper besonders wichtig. Denn hinter dem Magen und der Leber gelegen, reguliert sie nicht nur den Blutzuckerspiegel mit Hilfe von Hormonen (exokrine Funktion), sondern unterstützt außerdem das Verdauungssystem mit ihren Enzymen (endokrine Funktion). Die Bauchspeicheldrüse produziert mehr als 20 verschiedene Verdauungsenzyme, die die Nahrung in kleinste Bausteine zerlegen. Nur so kann die Nahrung aus dem Darm ins Blut aufgenommen werden. Wenn die Bauchspeicheldrüsenenzyme fehlen, werden die Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette nicht richtig gespalten und der Darm ist nicht fähig die Nahrungsbestandteile ins Blut aufzunehmen. Die unverdauten Speisen bleiben also weiterhin im Darm und haben häufig Durchfälle, Blähungen und auch Bauchkrämpfe zur Folge.

Die richtige Ernährung

Die richtige Ernährung ist hier wichtig, denn fettarmes Essen kann auch in den Weihnachtstagen eine leckere Alternative sein. Statt Weihnachtsgans kann zum Beispiel auch eine Poularde oder ein Kaninchen zubereitet oder statt Bratkartoffeln und Pommes Frites Kartoffelklöße oder Salzkartoffeln gekocht werden.

 
Bauchspeicheldrüse