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MitraClip
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Mitralinsuffizienz und die Mitralklappen-Clip-Therapie können Sie hier herunterladen.

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MitraClip

Die Mit­ral­klappe ist eine der vier Klappen des mensch­li­chen Herzens. Sie besteht ana­to­misch gesehen aus zwei Segeln und ver­hin­dert den Rück­fluss von Blut aus der linken Herz­kammer in den linken Vorhof. Schließt die Klappe nicht mehr richtig, spricht man von einer Mit­ral­klap­pen­in­suf­fi­zienz (MI).

Das Mit­ra­Clip-System ist ein kathe­ter­ba­siertes Ver­fahren zur Behand­lung einer Mit­ral­klap­pen­in­suf­fi­zienz. Hierbei werden die Segel der Mit­ral­klappe mit einem Clip geschlossen. Dies ermög­licht Pati­enten, die an schweren Sym­ptomen (Atemnot, Herz­rhyth­mus­stö­rungen, schnelle Erschöpf­bar­keit) leiden, eine Ver­bes­se­rung ihrer kli­ni­schen Sym­pto­matik und eine Stei­ge­rung ihrer Lebens­qua­lität.

Das System wird über die Femo­ral­vene in das Herz vor­ge­bracht. Die Pro­zedur erfolgt bei schla­gendem Herzen – eine Herz-Lungen-Maschine wird daher nicht benö­tigt. Die The­rapie redu­ziert nach­weis­lich die MI und ermög­licht dem Herzen, sich von seiner Über­las­tung zu erholen.

Das System ist seit 2008 CE-zer­ti­fi­ziert und in über 30 Ländern ver­fügbar. Mehr als 25.​000 Pati­enten wurden bis heute damit behan­delt. Die Richt­li­nien für die Behand­lung der Herz­in­suf­fi­zienz 2012 der Euro­päi­schen Gesell­schaft für Kar­dio­logie (ESC) und die Richt­li­nien der ESC/ European Asso­cia­tion for Cardio-Tho­r­acic Surgery 2012 zum Manage­ment der Herz­klap­pen­er­kran­kung führen das Mit­ra­Clip- System als Behand­lungs­op­tion für MI-Pati­enten mit hohem OP-Risiko auf.