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Von der Vision zum globalen Erfolg

Von der Vision zum globalen Erfolg

Abbott wurde vor 125 Jahren in Chicago gegründet. Heute sind wir ein globales forschendes Gesundheitsunternehmen: Rund 70.000 Mitarbeiter in mehr als 150 Ländern weltweit arbeiten daran, die medizinische Versorgung für Menschen ständig zu verbessern. Abbott erforscht, entwickelt und produziert vielfältige Produkte und Technologien: Sie werden zur Prävention, Diagnose und Therapie von Krankheiten eingesetzt.


1888

Der Start

Dr. Wallace C. Abbott war ein visionärer Mann: Bereits 1888 entwickelt der Chicagoer Arzt und Apotheker aus den aktiven Alkaloiden einer medizinisch wirksamen Pflanze winzige Tablettenkügelchen, die er „dosimetrisches Granulat“ nennt. Damit kann er Wirkstoffe gegen Fieber oder Rheuma weitaus exakter und damit effektiver dosieren als bisher.

Der Grundstein für eines der erfolgreichsten Gesundheitsunternehmen der Welt ist gelegt.

1888 – 1916

Forschung wird ausgeweitet

Rasch steigt die Nachfrage nach dem Granulat und den Arzneien, die Wallace Abbott herstellt. Früh setzt Abbott auf medizinische Aufklärung und publiziert Beiträge in Fachmagazinen. 1900 wird die Abbott Alkaloid Company in Chicago ins Firmenregister eingetragen und die Forschungstätigkeit Schritt für Schritt ausgeweitet. 1910 eröffnet in London die erste europäische Niederlassung, Zweigstellen in New York, San Francisco, Seattle, Toronto und Indien folgen.

1915 wird das Unternehmen in Abbott Laboratories umbenannt, denn der Forschungsschwerpunkt hat sich auf synthetische Medikamente verlagert. 1916 bringt Abbott eine der ersten synthetisch hergestellten Arzneien der Welt heraus. Das Desinfektionsmittel wird vielfach im Ersten Weltkrieg zur Wundsäuberung eingesetzt.

1923 – 1951

Pioniergeist trägt Abbott voran

In North Chicago entstehen neue Forschungs- und Produktionskapazitäten. 1923 wird ein synthetisches Anästhetikum vorgestellt, das Abbott den Einstieg in den Narkosemarkt eröffnet. Das Unternehmen expandiert beständig und geht 1929 an die Chicagoer Börse.

Immer wieder überzeugen Abbott-Forscher mit neuen, wegweisenden Produkten: Innovative Narkosemittel, Anästhetika, Vitaminpräparate und auch Arzneimittel gegen Epilepsie festigen Abbotts Ruf als dynamisches Gesundheitsunternehmen. Nach 1928 ist Abbott zudem eines der wenigen Unternehmen weltweit, das Penicillin im industriellen Maßstab produziert.

Abbott bringt regelmäßig neue Produkte auf den Markt, die die Lebensqualität von Menschen verbessern.

1951 – 1975

Expansion dank Spezialisierung

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wächst Abbott kontinuierlich dank Spezialisierung, gut gefüllter Produktpipelines sowie strategisch wichtiger Akquisitionen und Joint Ventures in internationalen Wachstumsmärkten. Ab 1962 entsteht Abbott Japan, heute die weltweit größte Länderorganisation des Unternehmens außerhalb der USA. 1973 gründet Abbott den Geschäftsbereich Diagnostics, um die verschiedenen diagnostischen Aktivitäten rund um den Globus zusammenzufassen.

In Deutschland wird 1965 ein Gemeinschaftsunternehmen für Pharmazeutika und Klinikprodukte mit der deutschen Boehringer Ingelheim gegründet. 1968 nimmt die Abbott GmbH in Eschborn ihre Arbeit auf. Anfang der 1980er Jahre erfolgt der Umzug nach Wiesbaden-Delkenheim, heute die Unternehmenszentrale von Abbott Deutschland.

Abbott Deutschland wird bedeutender Teil des globalen Gesundheitsunternehmens

1980 – 2000

Abbott etabliert sich auch in der HIV-Forschung

Als 1981 die ersten Aids-Todesfälle auftreten entwickelt sich ein neues Feld in der medizinischen Forschung. Abbott gehört zu den Taktgebern: Bereits 1985 bringt das Unternehmen den ersten zugelassenen Test zum Nachweis von HIV-Antikörpern im Blut auf dem Markt. Ein Durchbruch in der Behandlung von HIV-Infizierten gelingt 1996: der erste Proteaseinhibitor von Abbott erhält die beschleunigte Zulassung der FDA für die Anwendung bei Patienten mit HIV-Erkrankung im frühen und fortgeschrittenen Stadium. 2001 bringt Abbott einen Proteaseinhibitor der zweiten Generation zu den HIV-Patienten.

2000 – Heute

Ein Jahrzehnt der Veränderung

Unter der Führung von Miles D. White hat sich Abbott in den vergangenen zehn Jahren zu einem weltweit und auch in Deutschland strategisch sehr breit aufgestellten Gesundheitsunternehmen entwickelt. Das Geschäftsmodell basiert auf drei Säulen: Pharma, Medizinprodukte und Ernährung. Der Fokus liegt auf Bereichen, in denen ein großer medizinischer Bedarf besteht.

2001 übernimmt Abbott das Pharmageschäft der BASF AG, zu dem die weltweiten Aktivitäten der Knoll AG in Ludwigshafen gehören. Das Produkt- und Entwicklungsportfolio ergänzt ideal die Abbott-Therapiebereiche Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Erkrankungen des Zentralen Nervensystems/Schmerz und Stoffwechsel.

Von vielen Ärzten begrüßt wird 2003 die Markteinführung eines neuen TNF-alpha-Blocker zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Morbus Bechterew, Psoriasis-Arthritis, Plaque-Psoriasis und Morbus Crohn.

2006 erwirbt Abbott den Spezialisten für Cholesterinprodukte Kos Pharmaceuticals sowie die Vascular-Sparte von Guidant, und steigt so zu einem der führenden Anbieter in der Gefäßtherapie auf.

In der Folge stärkt Abbott seine globale Wettbewerbsposition mit sechs bedeutenden strategischen Akquisitionen: Übernommen werden Ibis Bioscience, ein Spezialist für die Entwicklung von molekulardiagnostischen Geräten, die Unternehmen Advanced Medical Optics sowie Visiogen, zwei Top-Unternehmen im Bereich Ophthalmologie, Indiens größter Produzent von medizinischer Ernährung Wockhardt, der Medizintechnikspezialist Evalve.

Mitte Februar 2010 hat Abbott die im letzten Jahr angekündigte Akquisition von Solvay Pharmaceuticals abgeschlossen. Abbott erweitert dadurch sein Angebot um ein breit gefächertes Portfolio pharmazeutischer Produkte. Solvay bringt weitere kontinuierlich erfolgreiche Produkte mit, einschließlich Marken-Generika. Mit diesen Produkten diversifiziert Abbott sein pharmazeutisches Geschäft weiter und erschließt sich ein signifikantes Wachstumspotenzial, auch in den Schwellenländern. Abbott ergänzt damit seine Präsenz und Expertise in spezialisierten Märkten wie z.B. im Bereich Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Neurowissenschaft und Gastroenterologie. Außerdem bietet Abbott künftig Therapien zur Behandlung hormoneller Störungen bei Frauen und Männern sowie exokriner Pankreasinsuffizienz (Unfähigkeit zur richtigen Verdauung von Nahrungsmitteln) an. Diese Krankheit ist assoziiert mit verschiedenen Grunderkrankungen wie zystische Pankreasfibrose und chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse.

Visionäre Ideen, Fürsorge und Leidenschaft sind bei Abbott die Fundamente für eine erfolgreiche, gesündere Zukunft.